NOVELEDGE KRITIS24 – Resilienzradar
Der NOVELEDGE KRITIS24 Resilienzradar bündelt aktuelle Entwicklungen mit potenzieller Relevanz für Business Continuity und die Resilienz kritischer Infrastrukturen. Er verdichtet Meldungen aus offiziellen Quellen zu Ereignissen, ordnet sie KRITIS-Sektoren und Regionen zu und macht mögliche Auswirkungen früh sichtbar – als Orientierung, nicht als abschließende Bewertung.
Zu jedem Ereignis liefert der Analysebericht unterstützende Einordnungen: mögliche Auswirkungen und Wirkungsketten (sektorübergreifend), BCM-relevante Prüffragen, Hinweise auf Risikohäufungen, die Betrachtung von Wiederanlaufzeiten (RTO) und Datenverlustzielen (RPO) sowie situationsbezogene Handlungsempfehlungen.
Quellenbasis & Qualität
Der Resilienzradar stützt sich auf offizielle Primärquellen (Behörden und amtliche Warnsysteme). Meldungen werden strukturiert erfasst, laufend auf Aktualität und Verlässlichkeit geprüft und den passenden KRITIS-Sektoren und Regionen zugeordnet. Jede veröffentlichte Meldung wird stets mit Quellenangabe bereitgestellt.
Die Quellenbasis wird fortlaufend erweitert (weitere deutsche, europäische und globale Primärquellen). Einzelne Quellen können sich noch in technischer Anbindung befinden.
Aktuelle Resilienzlage
Resilienzdruck je Region – aggregiert aus Anzahl relevanter Ereignisse, Auswirkungspotenzial, zeitlicher Nähe, betroffenen Risikodomänen, aktiven Eskalationen und Confidence. Orientierung, keine absolute Kennzahl.
Deutschland
EU/EWR (Europa)
Global
Digitaler Raum
Was bedeutet Hoch / Mittel / Gering — und wie entsteht der Wert?
Der Wert (0–100) mischt zwei Größen: die INTENSITÄT der aktiven Ereignisse (Auswirkungspotenzial × Belastbarkeit der Einstufung, gemittelt; Eskalationen zählen stärker) und die DYNAMIK (wie viel wirkungsgewichtetes Geschehen die letzten 14 Tage gebracht haben). Gewichtung 55 % Intensität, 45 % Dynamik. Gezählt werden nur Ereignisse, die in den letzten 90 Tagen aktualisiert wurden — ohne neue Entwicklungen sinkt der Wert von selbst.
- Hoch — ab 67: Die Lage wird von hochwirksamen, bestätigten Ereignissen geprägt UND es kommen laufend neue oder aktualisierte Meldungen hinzu. Erhöhter Prüf- und Vorsorgebedarf für Unternehmen mit Abhängigkeiten in den genannten Risikobereichen.
- Mittel — 34–66: Entweder viele Meldungen geringerer Wirkung oder einzelne gravierende Ereignisse ohne akute Dynamik. Beobachten und gezielt prüfen.
- Gering — unter 34: Wenige aktive Ereignisse mit geringem Auswirkungspotenzial. Normalbetrieb der Vorsorge.
Der Wert ist eine Orientierung über die Gesamtlage aus Sicht von Business Continuity und KRITIS-Resilienz in der jeweiligen Region — keine Aussage über ein einzelnes Unternehmen und keine mathematisch exakte Risikokennzahl. Welche Ereignisse den Wert treiben, steht unter „Größte Beiträge" direkt an jeder Karte.
Gemessen wird täglich; die Trendaussage (steigend/stabil/sinkend) stützt sich bevorzugt auf den Vergleich zur VORWOCHE, damit einzelne meldungsarme Tage keinen Fehlausschlag erzeugen. Eine anhaltende Lage ohne neue Meldungen fällt außerdem nicht abrupt aus dem Wert: Aktive Ereignisse wirken über das 90-Tage-Fenster mit ihrem vollen Gewicht weiter, nur die Dynamik-Komponente sinkt.
