Resilienzsimulation – Folgewirkungen durchspielen
Ausgangspunkt wählen – ein strategisches Objekt mit angenommenem Ausfall, ein aktuelles Ereignis oder eine ganze Lage – und sehen, welche Folgewirkungen sich entlang der erfassten Abhängigkeiten ergeben. Eine illustrative Was-wäre-wenn-Betrachtung, kein Prognosemodell.
Aktuelle Resilienzlage
Resilienzdruck · 0–100, je Betrachtungsraum. Gewichtete Mischung aus Intensität (55 %) und Dynamik (45 %) der aktiven Ereignisse. Stufen: gering unter 34, mittel 34–66, hoch ab 67. Der Lagewert dient der Orientierung aus Sicht von Business Continuity und Resilienz und stellt keine unternehmensspezifische oder mathematisch exakte Risikokennzahl dar.
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Was bedeutet Hoch / Mittel / Gering — und wie entsteht der Wert?
Der Wert (0–100) mischt zwei Größen: die INTENSITÄT der aktiven Ereignisse (Auswirkungspotenzial × Belastbarkeit der Einstufung, gemittelt; Eskalationen zählen stärker) und die DYNAMIK (wie viel wirkungsgewichtetes Geschehen die letzten 14 Tage gebracht haben). Gewichtung 55 % Intensität, 45 % Dynamik. Gezählt werden nur Ereignisse, die in den letzten 90 Tagen aktualisiert wurden — ohne neue Entwicklungen sinkt der Wert von selbst.
- Hoch — ab 67: Die Lage wird von hochwirksamen, bestätigten Ereignissen geprägt UND es kommen laufend neue oder aktualisierte Ereignisse hinzu. Erhöhter Prüf- und Vorsorgebedarf für Unternehmen mit Abhängigkeiten in den genannten Risikobereichen.
- Mittel — 34–66: Entweder viele Ereignisse geringerer Wirkung oder einzelne gravierende Ereignisse ohne akute Dynamik. Beobachten und gezielt prüfen.
- Gering — unter 34: Wenige aktive Ereignisse mit geringem Auswirkungspotenzial. Normalbetrieb der Vorsorge.
Der Wert ist eine Orientierung über die Gesamtlage aus Sicht von Business Continuity und KRITIS-Resilienz in der jeweiligen Region — keine Aussage über ein einzelnes Unternehmen und keine mathematisch exakte Risikokennzahl. Welche Ereignisse den Wert treiben, steht unter „Größte Beiträge" direkt an jeder Karte.
Gemessen wird täglich; die Trendaussage (steigend/stabil/sinkend) stützt sich bevorzugt auf den Vergleich zur VORWOCHE, damit einzelne meldungsarme Tage keinen Fehlausschlag erzeugen. Eine anhaltende Lage ohne neue Meldungen fällt außerdem nicht abrupt aus dem Wert: Aktive Ereignisse wirken über das 90-Tage-Fenster mit ihrem vollen Gewicht weiter, nur die Dynamik-Komponente sinkt.
Lagebilder und Lagen
Wöchentliche Lagebilder: Resilienz-Lagebild KW 39/2026 (21.–27. September 2026) · Resilienz-Lagebild KW 38/2026 (14.–20. September 2026) · alle
Lagen im Blick: China–Taiwan: militärische, wirtschaftliche und technologische Spannungen · Künstliche Intelligenz: Bedrohungs- & Missbrauchspotenzial (KI-gestützte Angriffe) · Drohnen über deutschen Flughäfen: Vorfall Leipzig/Halle & Drohnenabwehr · Militärischer Konflikt / Krieg – Europäische Union · Lieferketten – Europäischer Wirtschaftsraum · Iran–USA-Spannungen – Geopolitik · IT-Schwachstellen: Software, Produkte & Kernel (BSI/CERT-Bund) · Iran–USA-Spannungen – Lieferkette · Seeverkehr & Energiemarkt: Chokepoints und Frachtwirkungen · Cyber – EU/EWR (Europa) · Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz · Sabotage – EU/EWR (Europa)
Resilienz-Lagebericht – monatlich, kostenfrei
Aktuelle Ausgabe: Monatsbericht August 2026. Gesamtlage, die wichtigsten Lagen mit Angabe der Belastbarkeit, Sektor-Exposition und was jetzt zu prüfen ist – als PDF.
