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Resilienzsimulation – Folgewirkungen durchspielen

Ausgangspunkt wählen – ein strategisches Objekt mit angenommenem Ausfall, ein aktuelles Ereignis oder eine ganze Lage – und sehen, welche Folgewirkungen sich entlang der erfassten Abhängigkeiten ergeben. Eine illustrative Was-wäre-wenn-Betrachtung, kein Prognosemodell.

Daten unvollständig, veraltet oder fehlerhaft – oder etwas zu ergänzen (auch neue Objekte, Routen oder Abhängigkeiten)? ✎ Hinweis geben

Aktuelle Resilienzlage

Resilienzdruck · 0–100, je Betrachtungsraum. Gewichtete Mischung aus Intensität (55 %) und Dynamik (45 %) der aktiven Ereignisse. Stufen: gering unter 34, mittel 34–66, hoch ab 67. Der Lagewert dient der Orientierung aus Sicht von Business Continuity und Resilienz und stellt keine unternehmensspezifische oder mathematisch exakte Risikokennzahl dar.

Deutschland

65von 100
Mittel ▼
90 aktive Ereignisse im Betrachtungsraum (90 Tage)
zzgl. 22 mittelbar wirkende (globale Lage, geringer gewichtet)
davon aus den letzten 14 Tagen: 41
Eskalationen: 7
Entwicklung (7 Tage): sinkend (-5 ggü. Vorwoche · +2 ggü. Vortag)
Tageswerte der letzten 30 Tage. Kurve: Lagewert, Skala 61–71. Balken: neue Meldungen je Tag (höchstens 12).
Aktuell betroffene Risikodomänen: Physische Infrastruktur, Lieferketten, Cyber, Energie
Größte Beiträge: Großflächiger Stromausfall – Landkreis Breisgau Hochschwarzwald · Brandanschlag auf Umspannwerk Reutlingen-West: rund 40.000 Menschen bis zu zwei Tage ohne Strom (8.–10. Juni 2026) · Wie die Chefs der Nachrichtendienste die Sicherheitslage einschätzen

EU/EWR (Europa)

67von 100
Hoch ▬
93 aktive Ereignisse im Betrachtungsraum (90 Tage)
zzgl. 22 mittelbar wirkende (globale Lage, geringer gewichtet)
davon aus den letzten 14 Tagen: 47
Eskalationen: 40
Entwicklung (7 Tage): stabil (±0 ggü. Vorwoche · +12 ggü. Vortag)
Tageswerte der letzten 30 Tage. Kurve: Lagewert, Skala 55–67. Balken: neue Meldungen je Tag (höchstens 6).
Aktuell betroffene Risikodomänen: Geopolitisches Risiko, Geopolitik, Lieferketten, Physische Infrastruktur
Größte Beiträge: Ukraine-Krieg: Drohnen treffen Yandex-Rechenzentrum – Dienste für Millionen Russen gestört · Russland greift Anlagen der ukrainischen Energieversorgung und der Bahninfrastruktur an · Russland-Ukraine-Krieg: Wolodymyr Selenskyj beklagt fehlende Warnung vor russischen Raketen

Global

65von 100
Mittel ▬
362 aktive Ereignisse im Betrachtungsraum (90 Tage)
zzgl. 182 mittelbar wirkende (globale Lage, geringer gewichtet)
davon aus den letzten 14 Tagen: 172
Eskalationen: 107
Entwicklung (7 Tage): stabil (±0 ggü. Vorwoche · +1 ggü. Vortag)
Tageswerte der letzten 30 Tage. Kurve: Lagewert, Skala 59–69. Balken: neue Meldungen je Tag (höchstens 12).
Aktuell betroffene Risikodomänen: Lieferketten, Geopolitisches Risiko, Physische Infrastruktur, Energie
Größte Beiträge: Hormus: Angriffe auf Handelsschiffe auf Höchststand – Meldestelle UKMTO überlastet · Angriffe auf Saudi-Arabien: Huthis drohen mit weiterer Eskalation · Angriffe auf Riad und Straße von Hormus verschärfen Spannungen im Nahen Osten

Digitaler Raum

99von 100
Hoch ▬
95 aktive Ereignisse (90 Tage)
davon aus den letzten 14 Tagen: 94
Eskalationen: 24
Entwicklung (7 Tage): stabil (+1 ggü. Vorwoche · ±0 ggü. Vortag)
Tageswerte der letzten 30 Tage. Kurve: Lagewert, Skala 90–100. Balken: neue Meldungen je Tag (höchstens 13).
Aktuell betroffene Risikodomänen: Cyber, Finanzsystem, Geopolitik, Physische Infrastruktur
Größte Beiträge: Fortinet FortiOS, FortiManager, FortiAnalyzer, FortiMail und FortiAuthenticator: Mehrere Schwachstellen ermöglichen nicht spezifizierten Angriff · Mozilla Produkte (Thunderbird, Firefox ESR und Firefox): Mehrere Schwachstellen · Red Hat Enterprise Linux (libsoup): Mehrere Schwachstellen
Was bedeutet Hoch / Mittel / Gering — und wie entsteht der Wert?

Der Wert (0–100) mischt zwei Größen: die INTENSITÄT der aktiven Ereignisse (Auswirkungspotenzial × Belastbarkeit der Einstufung, gemittelt; Eskalationen zählen stärker) und die DYNAMIK (wie viel wirkungsgewichtetes Geschehen die letzten 14 Tage gebracht haben). Gewichtung 55 % Intensität, 45 % Dynamik. Gezählt werden nur Ereignisse, die in den letzten 90 Tagen aktualisiert wurden — ohne neue Entwicklungen sinkt der Wert von selbst.

  • Hoch — ab 67: Die Lage wird von hochwirksamen, bestätigten Ereignissen geprägt UND es kommen laufend neue oder aktualisierte Ereignisse hinzu. Erhöhter Prüf- und Vorsorgebedarf für Unternehmen mit Abhängigkeiten in den genannten Risikobereichen.
  • Mittel — 34–66: Entweder viele Ereignisse geringerer Wirkung oder einzelne gravierende Ereignisse ohne akute Dynamik. Beobachten und gezielt prüfen.
  • Gering — unter 34: Wenige aktive Ereignisse mit geringem Auswirkungspotenzial. Normalbetrieb der Vorsorge.

Der Wert ist eine Orientierung über die Gesamtlage aus Sicht von Business Continuity und KRITIS-Resilienz in der jeweiligen Region — keine Aussage über ein einzelnes Unternehmen und keine mathematisch exakte Risikokennzahl. Welche Ereignisse den Wert treiben, steht unter „Größte Beiträge" direkt an jeder Karte.

Gemessen wird täglich; die Trendaussage (steigend/stabil/sinkend) stützt sich bevorzugt auf den Vergleich zur VORWOCHE, damit einzelne meldungsarme Tage keinen Fehlausschlag erzeugen. Eine anhaltende Lage ohne neue Meldungen fällt außerdem nicht abrupt aus dem Wert: Aktive Ereignisse wirken über das 90-Tage-Fenster mit ihrem vollen Gewicht weiter, nur die Dynamik-Komponente sinkt.

Aktueller Resilienzdruck (Skala 0–100 Punkte):GeringMittelHochPunkte = Lagewert 0–100. Die Angaben „ggü. Vortag/Vorwoche" beziehen sich auf genau diesen Wert; wie er entsteht, steht oben unter „Was bedeutet Hoch / Mittel / Gering".

Lagebilder und Lagen

Resilienz-Lagebericht – monatlich, kostenfrei

Aktuelle Ausgabe: Monatsbericht September 2026. Gesamtlage, die wichtigsten Lagen mit Angabe der Belastbarkeit, Sektor-Exposition und was jetzt zu prüfen ist – als PDF.