Christian Horres

Resilienzmanager

Christian Horres ist Experte für Business Continuity Management (BCM), Risikomanagement und organisatorische Resilienz mit über zehn Jahren Erfahrung in der Beratung von Organisationen, insbesondere im Umfeld kritischer Infrastrukturen. Sein Schwerpunkt liegt auf Business Impact Analysen (BIA), Risikoanalysen sowie dem Aufbau und der Weiterentwicklung von BCM- und Krisenmanagementstrukturen. Im NOVELEDGE Network unterstützt er Organisationen bei der praktischen Umsetzung resilienter Strukturen unter Berücksichtigung internationaler Standards wie ISO 22301, ISO 27001 und ISO 31000.
Porträtfoto eines Referenten im Business-Look

Übersicht

Christian Horres ist Netzwerkmitglied im NOVELEDGE Network und verfügt über umfassende Kompetenzen und praktische Erfahrungen in den Bereichen Business Continuity Management (BCM), Risikomanagement und Krisenmanagement. Sein Profil gibt einen Überblick über seine fachlichen Schwerpunkte sowie über Themen, Projekte und Aufgabenbereiche, die er verantwortet, begleitet oder in der Praxis umgesetzt hat.


Analyse & Bewertung

Der fachliche Schwerpunkt liegt auf fundierten Analyse- und Bewertungsmethoden im Risikomanagement, Business Continuity Management und Krisenmanagement. Dazu gehören insbesondere die Identifikation und Bewertung von Schwachstellen, Risiken und kritischen Abhängigkeiten sowie die Entwicklung belastbarer Entscheidungsgrundlagen für die gezielte Weiterentwicklung von Strukturen, Prozessen und organisatorischer Resilienz.

Risikoanalyse: Systematische Identifikation und Bewertung von Risiken, die den Geschäftsbetrieb beeinträchtigen können.

Reifegradanalyse (Maturity Assessment): Überprüfung des aktuellen Stands von Risikomanagement- und BCM-Strukturen im Vergleich zu Best Practices und Normanforderungen.

Business Impact Analyse (BIA): Ermittlung der zeitkritischen Geschäftsprozesse, Ressourcenabhängigkeiten und Auswirkungen eines Ausfalls zur Ableitung von Wiederherstellungsprioritäten.

Gap-Analyse: Gegenüberstellung des Ist-Zustands mit Soll-Anforderungen zur Identifikation von Handlungsfeldern und Verbesserungspotenzialen.

Umsetzung & Einführung

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der operativen Implementierung und Weiterentwicklung von Strukturen und Prozessen, um klare Verantwortlichkeiten, belastbare Abläufe und eine wirksame Handlungsfähigkeit im Ernstfall sicherzustellen.

Implementierung von Managementsystemen: Begleitung bei der strukturierten Einführung und operativen Verankerung von Risiko-, BCM- oder Krisenmanagementsystemen in der Organisation.

Erstellung von Wiederherstellungs- und Business Continuity Plänen (BCP): Unterstützung bei der Planung und Ausarbeitung von Recovery-, Wiederanlauf- und Notfallprozessen zur Sicherstellung der Fortführungsfähigkeit.

Disaster-Recovery-Planung: Entwicklung technischer und organisatorischer Maßnahmen zur Wiederherstellung nach schwerwiegenden Störungen.

Krisenaufbau: Aufbau einer funktionierenden Krisenstruktur inklusive klarer Entscheidungswege, Eskalationslogiken und Rollenverteilung.

Alarmierungs- und Kommunikationsketten: Entwicklung und Dokumentation strukturierter Abläufe für die interne und externe Alarmierung im Ereignisfall.

Schnittstellenmanagement: Abstimmung und Integration angrenzender Prozesse und Systeme zur Gewährleistung durchgängiger Handlungsfähigkeit.

Betrieb & Begleitung

Die Erfahrung umfasst zudem den laufenden Betrieb etablierter Strukturen und Systeme – von deren kontinuierlicher Pflege und Weiterentwicklung bis hin zur operativen Begleitung und Bewältigung realer Ereignisse und Krisensituationen.

Operative Betreuung von Managementsystemen: Laufende Unterstützung im Betrieb von Risiko-, BCM- und Krisenstrukturen.

Risikocontrolling: Überwachung und Bewertung relevanter Risiken sowie Nachverfolgung definierter Maßnahmen.

Krisenvorbereitung & Stabsbefähigung: Regelmäßige Befähigung und Vorbereitung von Führungskräften und Krisenstäben auf den Ernstfall.

Dokumentation & Reporting: Pflege und Weiterentwicklung der notwendigen Nachweise, Berichte und Übersichten.

Stakeholder Alignment: Sicherstellung eines abgestimmten Vorgehens mit relevanten internen und externen Interessengruppen.

Monitoring kritischer Prozesse und Ressourcen: Überprüfung der Funktionsfähigkeit relevanter Abläufe sowie der zugrunde liegenden Ressourcen.

Incident- und Krisenbegleitung: Unterstützung während realer Ereignisse oder Störungen zur Stabilisierung und Entscheidungsunterstützung.

Konzeption & Aufbau

Ein weiterer Kompetenzschwerpunkt liegt in der Entwicklung tragfähiger Governance-Strukturen und strategischer Ansätze, um Risiko-, Business Continuity- und Krisenmanagement nachhaltig und professionell in Organisationen zu verankern.

Strategieentwicklung: Definition einer maßgeschneiderten Vorgehensstrategie zur Stärkung organisationaler Resilienz unter Berücksichtigung regulatorischer und operativer Anforderungen.

Governance- und Rahmenwerk: Entwicklung eines klaren Regelwerks mit Rollen, Verantwortlichkeiten und Strukturen zur wirksamen Steuerung von Risiko-, BCM- und Krisenprozessen.

Managementsystem-Aufbau: Strukturierung und Implementierung eines ganzheitlichen Managementsystems zur verlässlichen Integration in bestehende Unternehmensprozesse.

Organisationsprüfung: Bewertung der organisatorischen Aufstellung, Entscheidungswege und Schnittstellen, um Stabilität und Handlungsfähigkeit sicherzustellen.

Weiterentwicklung: Ableitung und Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung und professionellen Reife der Organisation.

Training & Übungen

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der praxisnahen Vermittlung etablierter Strukturen und Prozesse. Durch Trainings, Workshops und Übungen werden Konzepte in konkrete Handlungskompetenz überführt und ihre praktische Anwendbarkeit sowie Wirksamkeit für unterschiedliche Szenarien erprobt.

Krisenstabsübungen: Realitätsnahe Überprüfung der Einsatzfähigkeit von Krisenorganisationen.

Planspiele & Tabletop Exercises: Szenariobasierte Übungen zur Entscheidungsfindung ohne operative Belastung.

Livesimulationen: Test komplexer Krisenszenarien unter Echtzeitbedingungen.

Schulungen & Befähigung: Strukturiertes Kompetenzaufbauprogramm für verantwortliche Rollen.

Awareness-Trainings: Sensibilisierung der Belegschaft für Risiken, Abläufe und Verhalten im Krisenfall.

Lessons-Learned-Sessions: Ableitung von Verbesserungen aus vorangegangenen Übungen oder realen Ereignissen.

Stresstests & Entscheidungsübungen: Überprüfung von Reaktionsfähigkeit, Priorisierung und Führungsverhalten unter Druck.

Optimierung & Weiterentwicklung

Ein weiterer Kompetenzschwerpunkt liegt in der systematischen Optimierung und Weiterentwicklung bestehender Strukturen im Risikomanagement, Business Continuity Management und Krisenmanagement. Im Fokus stehen dabei die Bewertung bestehender Ansätze, die Identifikation konkreter Verbesserungspotenziale und die nachhaltige Weiterentwicklung hin zu einem höheren Reifegrad.

Auditvorbereitung & Begleitung: Unterstützung bei der Vorbereitung auf externe Überprüfungen und Zertifizierungen.

Reifegradsteigerung: Strukturierte Weiterentwicklung vorhandener Organisations- und Resilienzfähigkeiten.

Wirksamkeitsprüfung: Bewertung von Maßnahmen, Abläufen und Strukturen hinsichtlich Funktion und Effizienz.

KPI-/KRI-Definition: Entwicklung geeigneter Kennzahlen zur Steuerung und Weiterentwicklung.

Kontinuierliche Verbesserung: Etablierung eines systematischen Verbesserungsprozesses zur langfristigen Stabilisierung.

Besondere Kompetenzfelder

Darüber hinaus umfasst das Kompetenzprofil regulatorische und strategische Themenfelder, die über das klassische Business Continuity Management hinausgehen. Dazu zählen insbesondere Anforderungen an die organisationale und operative Resilienz, Lieferkettenabhängigkeiten sowie regulatorische Rahmenwerke und Vorgaben wie KRITIS, NIS2 und der Cyber Resilience Act (CRA).

Resilienzberatung: Unterstützung beim Aufbau umfassender organisatorischer Widerstandsfähigkeit.

Lieferkettenresilienz / Third-Party-Risiken: Bewertung und Absicherung wesentlicher Abhängigkeiten von Dienstleistern und Partnern.

KRITIS-/NIS2-Compliance: Ausrichtung an regulatorischen Vorgaben und gesetzlichen Resilienzpflichten.

Normenintegration (ISO 22301 / ISO 27001): Verzahnung bestehender Systeme mit geltenden Standards.


Wissen, das wirkt.

Bereiten Sie sich jetzt auf aktuelle Anforderungen im Risikomanagement und Business Continuity Management (BCM) vor – praxisnah, normkonform und zukunftssicher.

Christian Horres referiert regelmäßig zu zentralen Themen wie:

  • Business Impact Analyse (BIA)
  • Schutzbedarfsanalyse & Informationsklassifizierung
  • BCM-Strategien & Notfallplanung gemäß ISO 22301
  • Schnittstellen zu ISO/IEC 27001 & 27002
  • Umsetzung von Risikomanagement nach ISO 31000
  • Vorbereitung auf KRITIS-Dachgesetz & NIS2
  • Zertifizierungen für Business Continuity Manager

Ob kompakter Workshop, modularer Lehrgang oder individuelle Zertifizierung – hier erhalten Sie fundierte Expertise für den Ernstfall.


Bleiben Sie auf dem Laufenden

Hier finden Sie eine Auswahl aktueller LinkedIn-Posts dieses Network Members. Die Beiträge geben Einblicke in fachliche Schwerpunkte, Praxisimpulse, Projektaktivitäten oder aktuelle Diskussionen rund um Sicherheit, Resilienz, Führung und mehr.


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